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Adieu Qype, Hallo Yelp! Und: Eine Hipsterkarte für Berlin.

19. Oktober 2013

Ich war zwar nicht kurz davor mir Qype.de  auf mein Handgelenk tätowieren zu lassen, aber irgendwie mochte ich dieses Bewertungsportal aus Hamburg.  Du, Qype, warst eine meiner ersten echten Web 2.0 Erfahrung, damals, als man noch Web 2.0 sagte und noch nicht social media.  Und jetzt haben sie dich für läppische 50 Mio verkauft. Ach, das ist hart.  Das letzte Portal, wo man noch gemeinsam am Lagerfeuer sitzen und den alten Restaurantkritiken lauschen konnte, ohne Konkurrenz aus den USA, unbeschnüffelt vom bösen NSA-Mann.

Der Käufer, ein internationalen Unternehmen namens Yelp mit Hauptsitz in San Francisco, California, US and A, hat alle Inhalte von Qype in die eigene Infrastruktur übernommen und uns höchst ambitionierte Kuschel-Community-Manager vorgesetzt, die wieder für die knisternde Lagerfreuerantmo sorgen  und uns vergessen machen sollen, dass  die von der Community generierte Inhalte an der Börse gehandelt werden. Also werde ich dem ganzen eine Chance geben, aber nicht ohne ein bisschen rumzustänkern und überall wo sich mir die Möglichkeit bietet, reinzuschreiben, dass Qype viel besser war.

Nun habe ich aber ein Feature entdeckt von dem ich irgendwie gar nicht verheimlichen kann, dass ich es ziemlich vergnüglich finde:  Yelp Wordmap. Hier werden Bewertungen nach Schlagwörtern ausgewertet und auf einer Karte dargestellt.

Yelp Wordmap

 

 

Bitte, bitte Yelp! Wir brauchen das für Berlin!

 

Mein Vegan Wednesday #1

7. März 2013

veganwed_1344329238_600Mein erster Vegan Wednesday und schon unter verschärften Bedingungen: Fünf Stunden Zugfahrt mussten vegan überstanden werden. Zum ersten Mal habe ich ganz stolz was vorgekochtes in der Bahn ausgepackt, statt mir irgend ein gekauftes Käsebrötchen und ne Coke reinzupfeifen.

Mein Frühstück bestand aus gepopptem Amaranth mit Hafermilch, Banane, Himbeeren, Reissirup und geraspelter Carob-Schokolade.

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Mittags eine riesige Portion Tofu- Auberginen-Bolognese mit Zucchinispaghetti, deren Überbleibsel ich dann in einer Lock&Lock-Dose mit auf große Reise nahm. Wer braucht da ein Bordrestaurant.

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Ich freu mich beim 30.Vegan Wednesday mitzumachen! Die drei VW-Erfinderinnen sammeln die Links zu den Blogposts bis Samstag und Sonntags sind die schönsten Fotos der Teilnehmer auf Pinterest zu sehen. Wer Inspiration braucht, sollte die Seite unbedingt mal besuchen.

And the challenge goes on….

28. Februar 2013

Das hat Spaß gemacht!

Hier nochmal ein kleines Fazit aus der ersten Challenge im Stil des Fragebogens für die First Challenger aus dem Begleitheft zum Buch.

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Was waren deine Ziele?

Kreativer Vegan kochen lernen, Abnehmen, Winterblues eindämmen, alle 2 Tage ins Gym.

Hast du die Challenge durchgehalten?

Yes Sir, I can boogie! :)

Hast du gesündigt?

Das auch, ja. Aber nur ein einziges Mal mit voller Absicht: Eine geteilte Flasche Bier im Kino. Die anderen Male waren Schludrigkeiten beim Lesen der Etiketten, wo ich erst später gemerkt habe, dass beispielsweise Zucker oder Milchsäure enthalten war. Ich habe die dann natürlich nicht weggeschmissen, das wär ja noch toller.

Hast du vorher schon Diät gelebt?

Ich habe letztens behauptet, ich hätte noch nie eine Diät gemacht, sondern immer versucht, mich für bestimmte Zeiten so zu ernähren, wie ich mir eine gesunde Ernährung vorstelle, oder eine Zeit lang auch wie Weight Watchers sich eine gesunde Ernährung vorstellt. Tatsächlich aber kamen mir nach meiner Behauptung dunkle Erinnerungen hoch an eine sehr schlimme Kohlsuppendiät, die ich auch nicht lange gemacht habe, wegen Würgereiz und Grusel. Seit meine Mutter und ich damals zu Weight Watchers gegangen sind, ernähre ich mich sicherlich ausgewogener als vorher, weil man dort ein paar Dinge über Ernährung lernt, und allein aufgrund diesen Wissens würde ich so eine krasse Kalorienreduktion nie (mehr) machen, weil sowas widerlich ist, kaum Nährstoffe liefert und meistens sogar kontraproduktiv ist.

Was hat sich verändert?

Ich bin von selbst früher aufgestanden und war weniger müde.  Abgenommen habe ich auch, ich kann leider nur nicht sagen, wie viel, da ich zum Challengestart meine Mens hatte und wohl Wasser eingelagert hatte. Nur so lässt sich erklären, dass die Differenz der 30 Tage 3,7 KG  beträgt. Nehme ich die Differenz der heutigen Abwage zu Tag 3 der Challenge, hätte ich 1,7kg abgenommen. Irgendetwas dazwischen wird es schon sein.  Ich bin jetzt also doch ganz zufrieden damit, weil ich eine gesunde Abnahme erzielt habe (ausgehend von 500gr/Woche als gesunde Abnahme). Meine Maße kommen noch.

Was hat es dir persönlich gebracht?

Ich hatte Spaß, ich hatte neue Sachen, ich hatte Ablenkung von meinem Winterblues und Lust morgens aufzustehen um mir meinen Shake zu machen und konnte mich auch besser für andere Dinge motivieren.  Ich habe noch mehr im Zusammenhang mit Nahrung und Inhaltsstoffen gelernt. Ich  empfinde vegan kochen jetzt gar nicht mehr als Einschränkung.

Gab es Schwierigkeiten?

Ja, Blähungen des Todes. Ich war einige Tage lang ein sprechendes, laufendes Furzkissen. Im Moment ist zwar die Verdauung auch nicht optimal, aber mein Stoffwechsel ist eh grottig und wenigstens pupse ich mir nicht mehr die Atemluft weg. Entweder ich habe mich an die Ballaststoffe gewöhnt, oder es ist der Austausch von Agavendicksaft mit Reissirup.

Hast du Sport gemacht?

Der Sport hat leider nicht so geklappt, wie ich mir das vorgestellt habe, wegen Impfungen und Blähbauchschmerzen und auch Faulheit. Immerhin war ich einige Male im Gym und Schwimmen und habe meine supersexy Rückengymnastik gemacht.

Bist du sonst auch vegan unterwegs?

Seit 3 Jahren vegetarisch, aber ich habe es schon einmal als Flexiganer versucht. Damals bin ich daran gescheitert, dass ich kaum gute vegane Rezepte kannte und der Käse immer anziehender war.

War es schwierig, vegan zu leben?

Ich kann mir das in verschiedenen sozialen Situationen, oder wenn man nur wenig und unflexibel Zeit hat, schwierig vorstellen, aber die 30 Tage waren eigentlich super easy, ich hab nix vermisst.

Was sind deine drei Lieblingsgerichte?

Nur drei??? Hmm, dann vielleicht die Zucchini-Carbonara, Safran-Spinat mit Orangen-Quinoa und die Mini-Pancakes mit dem Himbeereis.

Machst du irgendwann weiter?

Ja, ich lebe weiter bis zu meinem Urlaub am 12.03. nach den Challenge Regeln, aber nicht mehr gar so streng. Ab und an a Glaserl Wein ist schon mal drin. Wenn ich wieder in Berlin bin, plane ich eine zweite Challenge.

Möchtest du irgendwem danken?

Attila, -auch wenn das an Personenkult grenzt- du bist der Held! Man fühlt sich zumindest nicht mehr so krass als Außenseiter und Freak. Und den Youtube-Challenger und den anderen Bloggern möchte ich Danke sagen. Ihr unterhaltet und motiviert mich! Dann natürlich auch allen, die meine Challenge verfolgt haben und sich mit mir darüber ausgetauscht haben, bzw. gleich miteingestiegen sind und Rezepte nachgekocht haben! Das war die beste Motivation!

Sonst noch was?

Die Kosten belaufen sich nun laut meiner Liste auf 332,98 Euro. Ob da was fehlt, weiß ich nicht genau, ich war aber eigentlich recht sorgfältig. Ich habe 6 Tage davon für 2 Personen gekocht, habe aber dafür auch einen Einkauf bezahlt bekommen. Ich gehe also davon aus, dass die Challenge so 350 Euro gekostet hat. Aber dafür ist der Vorratsschrank auch immer noch schön voll mit meinen Sachen, zum Leidwesen meiner lieben Mitbewohner :)

Tag 30 – Finale, Hosianna!

28. Februar 2013
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Moussaka Reloaded

Heute war der letzte Tag; vom Papst und von meiner Challenge! Und das Beste: Ich mach weiter. Auf meinem Einkaufszettel steht jetzt Tag 30+1 und 30+2. Ich werde allerdings nur noch wenn ich Lust habe und als fester Termin Mittwochs food-bloggen und somit am Vegan Wednesday teilnehmen.

Um die Challenge feierlich zu beenden, habe ich das  Moussaka Reloaded mit Tofuhack und Cashew-Petersilien-Creme ausgewählt. Vor allem mit der Creme fand ich das Gericht sehr lecker. Ich hab nur immer das Problem, dass das Essen schon am erkalten ist, wenn ich meine Türmchen oder Lasagne-Lagen fertig gebastelt habe.

Mittags gab es das Fast-life-Sandwich. Ich hab dafür den Räuchertofu von Kaufland genommen und war ganz überrascht, dass ich jetzt endlich mal einen Räuchertofu gefunden habe, der auch roh gut schmeckt und nicht zu teuer ist. Ein Hoch auf Kaufland.

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Dann habe ich mir heute wieder irgendwelche Tropenkrankheiten spritzen lassen und war nach der Impfung noch schnell im Alnatura. Abgesehen davon, dass es inzwischen in ganz Deutschland Mandelmus- und Amaranth- Lieferengpässe gibt, habe ich dort ziemlich interessante Sachen gefunden, z. B. eine niederländische Schokolade, die nicht aus Kakao sondern aus Carob hergestellt wird, Carob ist die Frucht des Johannisbrotbaums. Diese “Schokolade” möchte ich euch gerne mal vorstellen, obwohl nicht mit Vollmilchschokolade mithalten kann, eigentlich noch nicht einmal mit Reismilchschokolade, aber ich habe schon gelesen, dass man sie gut in süßem Gebäck verwenden kann.

IMG_0450 Geschmacklich erinnerte mich die Soyabella zwar auch an normale Schokolade, aber irgendwie auch an die Molasse von Shishatabak und dann hatte sie auch noch eine salzige Note, wie von Lakritz.

Für richtige Kakao-Schokolade muss ich mich wohl dann doch irgendwann an das Rezept aus dem Buch machen.

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Das war es jetzt erst einmal von meinem heutigen Tag. Ich versuche mich jetzt noch an einem Fazit in Fragebogenform, wie man es aus dem Begleitheft zum Vegan for fit- Buch kennt.

Bis später!

Tag 29 – fast 30 :)

27. Februar 2013

Ufff….hechel,hechel….1-2-3-4, atmen. Ich suche gerade nach der richtigen Atemtechnik um das Völlegefühl wegzuatmen.  Inzwischen geht es schon wieder, aber tatsächlich habe ich mich heute doch ein mal überfressen.

Linsensuppe, Klappe die zweite.

Linsensuppe, Klappe die zweite.

Schön Oliven genascht und dann auch noch 2,5 Teller Suppe quasi inhaliert. Die Suppe hatte ich gestern noch vorbereitet und extra etwas mehr gemacht, so dass ich jetzt wahrscheinlich 3 mal daran essen kann. Super!

Heute ist der letzte Tag bevor ich morgen die Challenge tatsächlich geschafft habe. Zwar war ich nicht in allen Punkten hundertprozentig, aber ich finde trotzdem, dass ich stolz auf mich sein kann. Man hört ja immer wieder, dass sich Disziplin und Willenskraft vergleichbar mit einem Muskel trainieren lassen und man bei Bedarf mit einem kleinen Training anfangen kann, wie z.B. “Ich beantworte jetzt eine Woche lang immer alle eingehenden Mails gleich”. Attila ermuntert dazu, viele Dinge mehr als Challenge denn als ewiges Problem, das halt eben da ist oder halt eben zur Persönlichkeit dazugehört, zu sehen. Und dass man als eigener Regisseur in seinem Leben nicht alles hinnehmen muss, z. B  dass man sich immer im Winter tagelang mehr wie ein Sandsack, gefüllt mit Schlafsand und schlechter Laune, fühlt. Ich will damit nicht sagen, dass ich jeden Tag vor Energie sprühe, aber ich will mir auch nicht ausmalen, wie es mir die letzten 30 Tage ohne Challenge ergangen wäre – gerade wo dieser Winter rekordträchtig dunkel ist, dass man meinen könnte, wir müssten bald Fühler und Tasthaare entwickeln, während sich die Sehorgane zurückbildeten.

Grau, grau, grau...Das Tempelhofer Flugfeld am Wochenende.

Grau, grau, grau…Das Tempelhofer Flugfeld am Wochenende.

Tatsächlich hatte ich diesen Februar weniger mit Melancholie oder Schlappheit zu kämpfen, sondern war öfter verzweifelt und wütend darüber, wie pervers manche Dinge in unserer Gesellschaft laufen. Wachstum und Fülle, aber zu welchem Preis? Und damit meine ich nicht nur das Joch der Tiere unter dem Menschen.

Animation von Steve Cutts. Niedlich aber deprimierend.

 

Ich bin gestern Nacht noch einmal über meine ganzen Challenge-Artikel geflogen und habe dabei festgestellt:

1. Ich brauche ein Lektorat und eine Kommasetzungs-Nachhilfe

2. Ich habe meistens sehr lecker gegessen und habe fast nix vermisst. Ich will also bis zu meinem Gambia-Urlaub so weiter machen und wenn ich wieder in Berlin bin, mache ich eine zweite Challenge.

Tag 27 und 28 – Ich schmeiß alles hin und werd Kräuterhexe

26. Februar 2013

Ich bin zurück aus meiner Tiefenentspannung! Ein Schwebebad im Salzwasser kann ich jedem empfehlen, der zu viel Geld hat oder sich gerne schöne Geschenke machen lässt (ratet mal zu welcher Kategorie ich gehöre). In Berlin kann man eine Stunde für 85 Euro zu zweit im 6m²-Becken rumhängen. Der Salzgehalt des Wasser entspricht dem des toten Meeres, zusätzlich gleicht die Wassertemperatur der Lufttemperatur und wenn man dann so wie ein Stück Treibholz auf dem Wasser liegt, fühlt man sich, als würde man in einer ISS-Raumkugel durchs Weltall schweben. Das ist so ein gutes Gefühl, besonders wenn man dabei meditieren kann, was ich immer tue. Ich habe eine von Psychologen entwickelte akademische Meditation gelernt *klick* Für solche Sachen bin ich mir dann auch nicht zu fein, Werbung zu machen! Entspannt euch, los! Mwahahaha!

Zu dem gestrigen Tag: Ich habe die übrig gebliebenen Tofu-Burger aus dem Rezept verarbeitet und habe die Soßen aus Attilas Original-Rezept, die ich ja nicht so lecker fand, komplett durch Senf und Ketchup aus meinem neuen Ketchup-Rezept ersetzt, welches ich mir aus diversen Chefkoch.de-Rezepten zusammengebastelt und für gut befunden habe.

Burger Vol. 2

Tofu-Burger mit Senf, zuckerfreiem DIY-Ketchup und Alfalfa-Sprossen

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Ketchup à la Vayonnaise

(so gut, dass ich überlege mich in Vetchup umzubenennen)

Ich habe alles nach Augenmaß und Geschmack gemacht, aber für 4 Brötchen nimmt man etwa:

4 große, dicke, schwere EL Tomatenmark
1 EL Balsamico
1/2 EL Öl
1/2 TL Currygewürz
1/2 TL Paprika edelsüß
Oregano, Salz, Pfeffer und
Reissirup/bzw Agavendicksaft, je nach Geschmack.
 
….gut vermischen! Fertig ist die günstige, schnelle und industriezucker- und süßstoffbefreite Alternative!
 

Dass ich nie auf diese Idee gekommen bin, wenn mal wieder kein Ketchup im Haus war. Wie manche Leute denken, dass Fleisch im Supermarkt wächst, dachte auch ich, dass es Ketchup nur in Flaschen gibt. Stupid me.

Heute, an Tag 28 der Challenge, gab es ein schnelles rauhes Müsli-Frühstück um 9 Uhr und später eine Lasagne in der die Nudelplatten durch Zucchini ersetzt wurden und das Pferdefleisch mit Tofu. Das Rezept ist so einfach, damit kann man sich gar nicht vergaloppieren. Höhö.

Zucchini-Bolognese-Lasagne

Zucchini-Bolognese-Lasagne in der Herstellung

Safran, das Luxus-Gewürz

Ich habe mich, als ich gestern trotz Tiefenentspannung nicht schlafen konnte, nochmal über Safran kundig gemacht, weil ich rausfinden wollte, warum mein Safran nicht gelb war.

Jetzt bin ich kurz davor mir ein Kräuterlexikon auf dem Trödel zu suchen und Kräuterhexe zu werden. Kräuter sind der Wahnsinn. Man kann sich mit Nelken gegen Zahnschmerzen betäuben, weil der Wirkstoff, der beim Zerkauen austritt ähnlich wie die Betäubung beim Zahnarzt wirkt. Jetzt weiß ich auch warum ich immer auf einer Nelke kauen musste, wenn ich bei meiner Oma Zahnschmerzen hatte. Von Muskatnuss in Mengen, die zwar in Rezepten unüblich, aber durchaus im Haushalt vorrätig sind, kann man sich ins Regenbogenland befördern lassen. Und Safran ist ein Gewürz, dass ab 10 Gramm abortive, also schwangerschaftsabbrechende Wirkung hat,  und in Dosen ab 20 Gramm schon tödlich wirkt. Dazu sei gesagt, dass man sicherlich auch billiger töten kann; normaler persischer Safran kostet im Supermarkt 20-30 Euro pro Gramm.

Safran ist das teuerste Gewürz der Welt, was in der Herstellung bedingt ist. Es kann nur ein mal pro Jahr im Herbst geerntet werden und zwar in Handarbeit. Keine Maschine könnte die filigranen roten Stempel aus den Blüten der Krokuspflanze (crocus sativus) abernten.

Jetzt weiß ich auch warum meine Safranfäden rot sind. Ich bin bestimmt schon bald auf der Suche nach Safran-Quinoa-Rezepten. Wer eins kennt, her damit!

Jetzt ist der Besuch weg und ich könnte schon wieder floaten gehen, so entspannungsbedürftig bin ich.

Tag 27 – Heute Ruhetag!

26. Februar 2013

Wie mein 27. Challenge-Tag verlaufen ist, schreibe ich euch morgen! Inklusive: Mein neues do-it-yourself Ketchup-Rezept! :)

Heute fällt der Blogpost wegen immenser Tiefenentspannung – ich war floaten-  leider aus!  Bis morgen!

 

 

Tag 26 – Weisheiten aus der Safran-Packung

24. Februar 2013

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Spinat hätte ich schon als Kind gerne jeden Tag gegessen. Heute habe ich endlich eins der wenigen Vegan for fit-Gerichte mit Spinat gemacht. Und das hat so lange gedauert , weil ich nie Safran hatte. Jetzt ist der, den ich habe, rot. Sollte der nicht eigentlich gelb sein? Haben mir Kinderlieder eine falsche Vorstellung von Orientgewürzen vermittel? Zitat aus “Backe,backe Kuchen”: Safran macht den Kuchen gel(b)?

In der Safran-Packung stand ein arabischer Spruch, der ironischerweise auch zum Kochen bei der Challenge passt: Mit ein wenig Geduld gelingt alles. 

Mit ein wenig Geduld (mit der Betonung auf wenig) habe ich dann ein Gericht gezaubert, das absolut nach meinem Geschmack war. Ich möchte sagen: Spinat esse ich nur noch so!

Das ist Spinat in Walnussöl mit Knobi und Zwiebeln angebraten und mit einer gigaleckeren Cashewmus-Safran-Creme versehen:

Spinat Safran-Creme mit Orangen-Quinoa

Spinat Safran-Creme mit Orangen-Quinoa

...als Candle Light Dinner

…als Candle Light Dinner

Zum Frühstück hatten wir heute Vollkorn-Karotten-Nussbrot vom Biobäcker, diverse Nussmuse und auch gekauften Challange-tauglichen Aufstrich von dm (Ich stehe natürlich total auf den Senf-Rucola- Aufstrich und den Soja-Aufstrich mit den Leberwurstgewürzen, ein absoluter Tipp). War also alles schon fertig zubereitet gekauft. Auch Vayonnaisen wollen mal ein leichtes Leben haben.

Dann habe ich mich auf einen Guavensaft zu meinem Jetzt-Lieblings-Hipster-Café aufgemacht und wollte überprüfen, ob ich jetzt, als Vegan-Frischling, auch besonders gut Schach spielen kann. Attila behauptet nämlich in seinem Buch, dass ein Großteil der Schachgroßmeister vegan lebt und ich dachte, ich könnte vielleicht auf deren Spuren wandeln und von null auf hundert zum Schachtalent werden… die Hoffnung stirbt zuletzt!

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Tag 25 – Slow Food

23. Februar 2013

Die Vegan for fit Challenge führte mich heute  in die Fleischerei, da gab es nämlich Safran aus Persien. Und sonst noch in 4 anderen Läden zum Großeinkauf. Also insgesamt FÜNF Läden!

Zum Frühstück labten wir uns an milkafarbenem Firestarter in der Twin- Aussführung: Ich find den immer noch einfach hübsch anzusehen, deswegen noch ein Foto.IMG_0288

Mein Blog-Model Christoph präsentiert den Tofu-Burger mit Avocado-Creme und Chili-Ketchup.

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Die Burger fand ich nicht so super. Die Pads sind mir ständig auseinander gekracht, wohl zu wenig Johanniskernkleister. Und mit Avocados gebe ich es jetzt wohl erst einmal auf, ich finde das einfach nicht so lecker. Die zwei Burger, die jeder von uns geschafft hat, waren trotzdem schmackhaft, ich kann sie mir aber mit anderen Soßen noch besser vorstellen. Die Pads an sich waren lecker und sahen hübsch aus.

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Zum Nachtisch gab es noch Schoko-Bananen-Shake, dann hab wir uns zum Sterben durch Überfressen zurückgezogen.

Tag 25 – Seitanische Botschaften aus der Küche

22. Februar 2013

Heute mal etwas knapper, meine Spülhände flutschen heute nicht so gut auf der Tastatur.

Zum Frühstück gabs Müsli, leider nebenbei gefuttert, weil ich schnell mein Galaxy S aufAndroid 4.1.2 (CayanogenMod10) geflasht habe. Dieses Mal sogar ganz ohne Semi-Brick (halbkaputt) und Bootloop (Ladeschleife) ich bin stolz auf mich.

Das Mittagessen fand ich super, obwohl ich mal wieder mit den Arbeitsschritten überfordert war. Wer ist halt auch so blöd und kocht rote Bete selbst, statt vorgekochte zu nehmen.

Linsengemüse mit Limetten-Sonnenblumenkern-Petersiliendressing

Linsengemüse mit Limetten-Sonnenblumenkern-Petersiliendressing

Ich dachte erst, dass ich mir das Pesto hätte sparen können, aber nach einer Weile fand ich es doch ganz erfrischend zu den mehligen Linsen. Und überhaupt LINSEN! Ich liebe Linsen! Werde bald nach diesem Songtext ein Dal zubereiten, da ich auch ein bisschen in den Vegan Black Metal Chef verliebt bin. Isch schmeiß mich fodd.

Zum Abendessen gabs für mich Lattichgewächs; das Gewächs der Wahl war Lollo Bionda mit dem Rest Pesto und noch mehr gerösteten Sonnenblumenkernen, von denen man ja auch nie genug haben kann. Das ganze gedippt in Kichererbsenpaste,mmmhhhh.

Lollo bionda

Und da hatte ich die Schniss immer noch nicht voll und hab mir ein klitzekleines Schüsselchen Cornflakes gegönnt.

Ich hab grad wieder Besuch, deswegen bitte ich zu verzeihen, wenn die nächsten beiden Blogbeiträge ähnlich kurz ausfallen und es insgesamt zum Ende hin etwas mau hier wird, weil mit dem Finale auch mein Klausurtermin näher rückt.

 

 

 

 

 

 

 

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