Tag 22 – Reissirup statt Agavendicksaft

Ich habe gerade das perfekte Dinner gesehen und trotz Fisch im Menü (ich ekel mich vor totem Fisch, manchmal auch vor lebendem) ist mir sofort aufgefallen, dass hier ein richtiger Könner am Werk ist. Wie cool muss das sein, wenn man für sich und seine Lieben wie im Restaurant kochen kann. Das wäre dann also mein erklärtes Ziel!

Bisher kann ich vor allem eins gut: Salzen! Ich frage mich, wie ich so eine versalzene Tomatensoße oder so wieder neutralisieren kann, ohne große Mengen Mandelmus (zu viel kcal) oder Sojajoghurt (mag ich nicht in der Soße).

Heute gab es zum Abendessen zum ersten mal gekochtes, ungepopptes Amaranth, das in Zucchinischiffchen dargereicht wurde.

Zucchini mit Amaranth-Füllung

Zucchini mit Amaranth-Füllung

Nach dem Sport hatte ich genau darauf Lust. Ich habe immer noch nicht genug von den ganzen Zucchini. MOAAAR!!!!

Wonach das Amaranth geschmeckt hat kann ich nicht genau sagen, wegen dem ganzen Salz, aber zwischenzeitlich fühlte ich mich mal an Reis erinnert.

Zum Frühstück hatte ich allerdings keine Zucchini, sondern das BerlinToast mit Cashew-Bananen-Füllung und Crunch-Kruste.

Berlin-Toast mit Cashew-Bananen-Füllung und Crunch-Kruste

Für süße Frühstücker sind die Rezepte im Buch  wirklich super. Ich mag nicht immer süße Frühstücke, aber das hier war ein wirkliches Highlight. Ich hatte zwar kein Toast oder helleres Brot, aber dafür viel Früchtebrot, deswegen habe ich  das auch benutzt.

Glucose, Fructose, Dextrose…

ReissirupIch habe heute zum ersten Mal mit Reissirup aus dem Reformhaus Vitalia gesüßt. Reissirup ist gemahlener und gekochter Reis, bei dem durch Fermentierung die Reisstärke in Zuckermoleküle aufgespalten wird. Den Geschmack finde ich angenehm, und -wie es auf der Packung steht-  ganz leicht malzig. Ich könnte mir vorstellen, Reissirup wie Honig auf dem Brot zu essen.

Auf die Idee den Agavensirup, der ja quasi konzentrierte Fructose ist,  durch Reissirup zu ersetzen bin ich durch den Rat meiner Freundin Krisi gekommen, die meinte, ich solle das mal probieren, falls meine Darmprobleme von einer schlechten Fructoseabsorption meines Darms kommen. Wäre ja kein Wunder bei dem ganzen Agavendicksaft. Leute, die an Fructoseunverträglichkeit leiden, süßen oft mit Reissirup, der überhaupt gar keine Fructose enthält.

Ich habe inzwischen herausgefunden wie reichhaltig das Angebot an Süßungsmitteln ist. Da gibt es nicht nur weißen Zucker und Süßstoff (bei uns heißt der schon Krebsstoff).

Trotzdem versuche ich möglichst vorsichtig zu süßen, denn jeder dieser Zucker, ob nun „natürlich“  oder nicht, steht im Verdacht in großen Mengen zu schlimmen Krankheiten wie Diabetes zu führen. Man denke nur an den Maissirup-Wahnsinn, den die Amis betreiben. Wie immer ist die Dosis das Gift. Ich glaube, dass der menschliche Körper noch so seine Schwierigkeiten hat mit so konzentriertem, isoliertem Zucker, weil dieser ja noch nicht so lange in der Menschheitsgeschichte vorkommt. Nur so ne Theorie.

Ansonsten habe ich mir noch was auf den Merkzettel geschrieben. Und zwar mag ich die indische Küche mit ihren ganzen Gewürzen und ich finde es auch toll, dass sie, je nach Landesteil, auch genuin vegan oder vegetarisch ist (Ist ja alles heilig, da bleibt ja nicht so viel übrig). Heute bin ich über den Blog der Autorin auf dieses Buch gestoßen, was bald erscheint. Das wäre doch was für meine Kochbuchbibliothek.

*Klick* auf das Bild um zum Amazonangebot zu gelangen

Advertisements

3 Gedanken zu “Tag 22 – Reissirup statt Agavendicksaft

    1. Hallo Harald, ich bin auch immer begeisterter von dem Reissirup. Nur der Preis und dass man ihn erstmal suchen muss….vielleicht finde ich ja noch eine supergünstige Internetquelle dafür, dann sag ich bescheid. Wenn man sich erst mal damit befasst, merkt man, dass man mit so vielen Sachen süßen kann. Kokosblüten, Birkensaft, Weizensirup, Dinkelsirup….kriegt man aber wohl wieder alles nur im Veganversand, oder ich bin bisher einfach dran vorbei gelaufen. LG :-)

  1. Ist jetzt zwar schon länger her, der Artikel, aber vllt ist mein Tipp dennoch hilfreich: versalzene flüssige Speisen – Soßen, Suppen – lassen sich entsalzen, indem man eine rohe Kartoffel aufschneidet und kurz mitkocht. Ein Beutel Reis hat die gleiche Wirkung.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s