Ein politisch korrekter Block

Es wird Zeit für einen Brandbrief an die Firma Baier & Schneider GmbH & Co. KG, bekannt durch die Handelsmarke Brunnen, unter deren Name allerlei Schreibwaren vertrieben werden.

Heute beim Lernen in der modernen neuen Bibliothek der HU sah ich verträumt meinen Schreibblock an und versetzte mich dabei in die Seele eines Arbeiters oder Arbeitslosen, wie ich es  hie und da gerne tue. Der Schriftzug Student prangt ziemlich prominent auf dem Cover. Ist den Gestaltern wirklich nicht bewusst gewesen, dass auch andere gesellschaftliche Gruppen Schreibblöcke benötigen? Vermutlich haben Sie sich von dem exkludierenden Wort Collegeblock leiten lassen und da fiel Ihnen nichts anderes ein, als Student darauf zu schreiben?

Ist unsere Gesellschaft nicht viel bunter?

Liebe Firma Baier & Schneider GmbH & Co. KG, wäre es nicht an der Zeit der Pluralität von heute Rechnung zu tragen? Wie ich sehe, gibt es bereits ein solches Bestreben; immerhin gibt es den Brunnen-Block schon in Pink. Die Frauenwelt dankt es ihnen – Endlich Pink! Aber warum sind sie nicht gleich weiter gegangen und haben Studierende draufgeschrieben? Damit wären alle >65 Geschlechter gemeint. Oder Studentx* . Lassen Sie sich doch bitte von der Umbenennung des Berliner Studentenwerks in Berliner Studierendenwerk inspirieren. Das kostet schlappe 800.000 Euro, die sonst den faulen Studierenden in den Arsch geblasen würden.

Es geht mir aber, wie oben bereits angerissen nicht nur um Geschlechtergerechtigkeit. Ich habe einen Entwurf gestaltet, der z.B. auch Arbeitslose nicht bei so etwas Alltäglichem wie der Benutzung eines Blocks diskriminiert. Ja, auch Arbeitslose müssen mal etwas aufschreiben – z.B. Canasta Punktestände!

Student Hartz

Ich unterstelle Ihnen keine bösen Absichten* und denke sogar, dass ich Ihnen mit meinem Gedankenanstoß helfen kann. Stellen Sie sich vor, Sie können jeder Gruppe ihre eigenen Blöcke verkaufen! Denken Sie darüber nach!

 

*Außer bei dem Block Dicker Block, das ist eindeutig Fatshaming.

 

Emoticon der Woche:   (.Y.)   (Brüste)

 

Raus aus Ämtern

Vorschläge des Titanic Magazins  für neue Reality TV Formate nach den Massenrücktritten aus der CDU

  • Die Rücktreterer
  • Goodbye Parteiamt
  • Deutschland sucht den Nachfolgar
  • CDU – Die Pannenshow
  • Politikertausch

Nagut, es ist nicht von der Titanic, sondern von mir. Mir ist aber aufgefallen, dass die Leute schlechte Witze viel besser finden, wenn sie denken, dass sie von der Titanic kommen. Ist so ne Masche von mir…

Passend dazu habe ich mir auch noch einen schlechten Comic ausgedacht. Der ist deshalb schlecht, weil mein Bildbearbeitungsprogramm Gimp nie so will, wie ich will und weil ich ihn auch noch erklären muss ( Hell no!)

Ich stellte mir vor, wie der Hessische Noch-Ministerpräsident Koch in der Rolle          Verena Katzenbergers, dem vollblonden Dauerberichterstattungsgrund von          Goodbye Deutschland, versucht in die Playboy Mansion zu kommen. In meinem Kopf war das lustig.

Google Home View

Da bin ich jetzt echt etwas sprachlos über diese Guerilla Satire. Martin Sonneborn besucht Menschen in ihrem Heim und nimmt Bilder „fürs Internet“ auf und das einzige was diese Menschen einzuwenden haben ist “ Wir kommen jetzt gerade von der Arbeit, normalerweise siehts hier nicht so aus“

Als nächstes gibt es Google Gut View, Darmspiegelung im Internet.